Streichaktion

Im Moment bin ich ziemlich beschäftigt mit Packen, Aufräumen, Umräumen und Ähnlichem. Darum bin ich noch nicht dazu gekommen, etwas zu unseren Tagen in Berlin zu schreiben. Letzte Woche war ich von Sonntag bis Mittwoch in Berlin um die neue Wohnung zu renovieren. Hier gibt es zumindest schon einmal den nächsten Teil, weiter geht’s, wenn ich dazu komme

Ich fange am besten an mit Freitag morgen. Der Plan war, einen Mietwagen zu nehmen und damit nach Berlin zu fahren, schließlich wollten ja auch einige Sachen (Umzugskartons, Fernseher, Bettdecke) mit ins neue Heim. Bodo war so nett, mitzukommen und beim Streichen zu helfen. Danke nochmal an dieser Stelle!
Nun also Freitag morgen. Denn meine nette Mutti hatte gemerkt, dass ja am Sonntag morgen der City-Marathon in Bremen sein würde, mit Start und Ziel um den Hauptbahnhof herum. Nicht gerade ideale Bedingungen um sein Auto am Sonntag morgen bei Avis im Bahnhof abzuholen.

Die von der Aviszentrale wussten von gar nichts. Das Bürgertelefon der Polizei konnte auch nichts genaueres mitteilen. Schließlich erreichte ich irgendeinen bärigen Polizisten, der mich anblaffte, dass eben „alles da“ gesperrt sei und auf meine vorsichtige Frage, warum denn die Autovermietung davon nichts wüsste, etwas von „dann lesen die eben keine Zeitung, da ist alles komplett gesperrt“ polterte. Avis hatte mir noch gesagt, dass es letztes Jahr wohl möglich gewesen wäre, die Wagen rauszuholen, aber davon wollte der Polizist nichts wissen (man kann sich vielleicht denken, was er gesagt hat? Genau: „da ist alles komplett gesperrt“) und so glaubte ich ihm einfach mal…
Zwei Anrufe bei Avis später war ausgemacht, den Wagen am Samstag abend abzuholen und am Sonntag abend in Berlin zurückzugeben. Am Samstag abend auf dem Weg zum Abholen trafen Bodo und ich noch Kim, seine Schwester, die natürlich nichts dagegen einzuwenden hatte von Bodo im abgeholten Auto mitgenommen zu werden. Kim sucht auch noch einen Studienplatz, aber ich habe ihr vorraus, dass ich schon weiß wo es hingeht ;). Interessant dann noch dass die Avis-Mitarbeiterin mittlerweile mehr wusste und uns sagte dass es durchaus möglich gewesen wäre, den Wagen am Sonntag morgen abzuholen. Soviel zur Bremer Polizei.

Übrigens, was mir aufgefallen ist: Man stelle sich eine 40- bis 50-jährige Frau vor, die ein weißes Gummiarmband (so eines wie ich immer trage) um hat, auf dem in Altdeutscher Schrift „Battlegrounds“ steht und was bemerkenswert von ihrer sonstigen Kleidung heraussticht. Kann mir jemand sagen was das zu bedeuten hat?

Nun aber zum eigentlichen Bericht, denn es soll ja um Berlin gehen: Die eine Stunde, die wir vor Magdeburg im Stau standen und sie Gedenkstätte auf der Autobahnraststätte, da wo die ehemalige Grenze war, lasse ich einmal weg. In der Wohnung erwartete uns bereits Franziska, eine meiner Mitbewohnerinnen, die den Schlüssel schon aus dem Schlüsselkasten geholt hatte. Der Chinese, der noch da wohnte, entpuppte sich als Inder (entweder hatte ich was falsch verstanden oder unser Vermieter hatte es falsch gesagt. Jedenfalls hieß er Amit und würde wohl in ein paar Tagen weg sein. Er war recht nett, nach den paar Worten zu schließen, die wir wechselten, hatte periphäre Deutschkenntnisse, kochte zweimal täglich warmes indisches Essen und war wohl mit dafür verantwortlich dass die Wohnung so aussah wie sie aussah. Jedenfalls standen immer schmutzige Teller und Pfannen von ihm um die Spüle herum.

Zitat Bodo: Wenigstens wäscht er manchmal ab
Ich: Ja, er kratzt immer von dem, was er gerade braucht, die Reste ab.

Ein „bischen“ Ausladen später wurde noch schnell der Kuchen vertilgt, den meine Mutter mitgegeben hatte und dann ging es los, das Auto abgeben. Wir mussten zu Avis-Station am Tiergarten und wollten dafür die A115 durch den Grunewald nehmen. Vor der Station noch voll tanken.
So einfach der Plan. So schwierig entpuppte er sich allerdings als wir zur Anschlussstelle Wannsee zurückkamen, denn auf der Autobahn gings nur noch im Schritttempo vorran. Vor lauter Verzweiflung wurde erst einmal getankt, was sich auch nicht leicht gestaltete. Die Autobahnabfahrten waren eigentlich einspurig wurden aber direkt mal dreispurig befahren. Ärgerlicherweise kam dann Gegenverkehr. Obendrein standen noch 10 weitere Autos zum Tanken an. Und um das ganze Geschehen tummelten sich Hunderte von Motorradfahrern, die es scheinbar alle zur Restauration auf der anderen Straßenseite zog. Diese hieß ungelogen „Spinner-Kneipe“ und wurde ihrem Namen allem Anschein nach mehr als gerecht.

Als wir hier auf eine freie Zapfsäule warteten hörten wir im den Nachrichten die gute Nachricht: Alles um den Tiergarten / Unter den Linden / Siegessäule weiträumig gesperrt wegen des heutigen Berlin-Marathons. Spätestens jetzt konnten wir das Wort „Laufen“ nicht mehr hören.

Eine Alternativ-Avis-Station war zum Glück nicht schwer zu finden, es gab eine beim Bahnhof Zoo (also eigentlich noch näher). Auf der Fahrt dorthin wurde die Autobahn vermieden und der Herzogendamm brachte uns ziemlich schnell zum Bahnhof. Die Avis-Station entpuppte sich sobald als DB-Reisezentrum. Nur Schlüsselannahme. „Wo steht ihr Auto?“ – „Gegenüber vom Zooeingang“ – „Haben sie einen Parkschein gelöst?“ – „Nein.“ – „Alles klar.“ – „?? Wollen sie das Auto nicht ansehen?“ – „Wir nehmen hier nur die Schlüssel in Empfang.“

Sehr gut.

Danach ging es noch ein bischen die Straße entlang schländern und sie von Berlin beeindrucken lassen. Zum Beispiel von den Preisen für Eis. 1,50 EUR pro Kugel. Nicht schlecht. Am Ende musste dann der McFlurry von McDonals herhalten. So gehts nicht!

Und hier endet auch schon der erste Teil. Wir fuhren noch zum Hauptbahnhof um die Rückfahrkarten zu kaufen (kaum billiger als der Leihwagen) und dann ging es zurück ins Studentendorf. Eine genauere Beschreibung der Wohnung folgt im nächsten Teil.

15 Kommentare zu “Streichaktion”

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